Sicherheitssensoren

Sicherheitssensoren überwachen berührungslos, ob Schutztüren, Klappen oder andere bewegliche Schutzeinrichtungen geschlossen sind. Da sie ohne mechanischen Kontakt arbeiten, sind sie nahezu verschleissfrei und besonders zuverlässig im Dauerbetrieb. BIBUS bietet Sicherheitssensoren von Pizzato auf Basis codierter Magnettechnologie und RFID-Technologie für Anwendungen bis SIL 3 und Performance Level e (PL e) – ideal für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau sowie in anspruchsvollen Industrieumgebungen.

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FAQs

Was ist ein Sicherheitssensor und wie unterscheidet er sich von einem klassischen Positionsschalter?

Ein Sicherheitssensor überwacht berührungslos, ob eine Schutztür, Schutzklappe oder andere bewegliche Schutzeinrichtung geschlossen ist. Im Gegensatz zu einem mechanischen Positionsschalter erfolgt die Erkennung ohne direkten Kontakt, wodurch kein mechanischer Verschleiss entsteht. Das sorgt für eine hohe Lebensdauer, einen geringen Wartungsaufwand und eine zuverlässige Überwachung auch bei häufigen Schaltzyklen.

Was unterscheidet codierte Magnetsensoren von RFID-Sicherheitssensoren?

Codierte Magnetsensoren erkennen einen speziell zugeordneten Magnetbetätiger über ein codiertes Magnetfeld. RFID-Sicherheitssensoren arbeiten dagegen mit einem digital codierten RFID-Betätiger, der eindeutig identifiziert wird. Dadurch bieten RFID-Sensoren einen höheren Manipulationsschutz und eignen sich besonders für Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen.

Was bedeutet "digital codierter Betätiger" bei RFID-Sicherheitssensoren?

Ein digital codierter Betätiger besitzt eine eindeutige Identität, die vom RFID-Sicherheitssensor erkannt wird. Dadurch kann der Sensor nur mit dem vorgesehenen Betätiger aktiviert werden. Dies erhöht die Manipulationssicherheit erheblich, da sich die Sicherheitsfunktion nicht einfach durch einen anderen Magneten oder Betätiger überlisten lässt.

Für welche Umgebungsbedingungen sind Sicherheitssensoren ausgelegt?

Die Sicherheitssensoren sind je nach Ausführung mit den Schutzarten IP67 und IP69K ausgestattet und eignen sich damit für anspruchsvolle Industrieumgebungen mit Staub, Feuchtigkeit oder Hochdruckreinigung. Ausgewählte RFID-Sensoren sind zudem für erweiterte Temperaturbereiche bis –35 °C erhältlich.

Welche Vorteile bieten RFID-Sicherheitssensoren?

RFID-Sicherheitssensoren verbinden einen hohen Manipulationsschutz mit einer kompakten Bauform und flexiblen Montagemöglichkeiten. Viele Modelle verfügen über eine mehrfarbige LED-Statusanzeige, verschiedene Betätigungsabstände und ein symmetrisches Gehäuse, das eine einfache Installation unabhängig von der Einbaulage ermöglicht.

Wozu dienen die LEDs an den Sicherheitssensoren?

Die integrierten LEDs zeigen den aktuellen Betriebszustand des Sensors an, beispielsweise ob die Schutzeinrichtung korrekt erkannt wird oder ob eine Störung vorliegt. Dadurch werden Inbetriebnahme, Diagnose und Wartung deutlich vereinfacht.

Was bedeutet „unterschiedlicher Betätigungsabstand“?

Je nach Sensor- und Betätigerausführung erfolgt die sichere Erkennung bereits bei grösseren oder erst bei kleineren Abständen. Dadurch lässt sich der Sicherheitssensor optimal an die mechanischen Gegebenheiten und Toleranzen der jeweiligen Schutzeinrichtung anpassen.

Wo werden Sicherheitssensoren typischerweise eingesetzt?

Sicherheitssensoren werden überall dort eingesetzt, wo Schutztüren, Schutzklappen oder andere bewegliche Schutzeinrichtungen berührungslos überwacht werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Automatisierungstechnik sowie Verpackungs-, Lebensmittel- und Produktionsanlagen. Durch ihre verschleissfreie Arbeitsweise eignen sie sich besonders für Anwendungen mit häufigen Öffnungs- und Schliesszyklen.