Rotationsbremsen sorgen für eine kontrollierte, gleichmässige Verzögerung von Dreh- und Schwenkbewegungen und verhindern ein abruptes Zuschlagen oder Anschlagen beweglicher Bauteile. Sie schützen Mechanik und Produkte vor Verschleiss, reduzieren Geräusche und erhöhen den Bedienkomfort. BIBUS führt wartungsfreie Rotationsbremsen von ACE für kontinuierliche oder begrenzte Drehbewegungen in verschiedenen Bremsmomenten – ideal für Klappen, Hauben, Schubladen, Deckel, Fächer und zahlreiche weitere industrielle Anwendungen.

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FAQs

Was ist eine Rotationsbremse und wie funktioniert sie?

Eine Rotationsbremse verzögert Dreh- und Schwenkbewegungen gleichmässig und sorgt für ein sanftes, kontrolliertes Abbremsen beweglicher Bauteile. Die meisten Rotationsbremsen arbeiten hydraulisch: Beim Drehen verdrängt ein Rotor ein zähflüssiges Silikonöl innerhalb des Gehäuses. Der dabei entstehende Strömungswiderstand erzeugt das Bremsmoment und sorgt für eine gleichmässige Verzögerung der Bewegung. Rotationsbremsen werden unter anderem für Klappen, Hauben, Deckel, Schubladen und Fächer eingesetzt.

Welche Arten von Rotationsbremsen bietet BIBUS an?

BIBUS führt ACE Rotationsbremsen für kontinuierliche Drehbewegungen sowie für Anwendungen mit begrenztem Schwenkwinkel. Je nach Anwendung stehen Modelle für endlos drehende Bewegungen oder für definierte Öffnungs- und Schliessbewegungen zur Verfügung. Dadurch lässt sich für nahezu jede industrielle Anwendung die passende Rotationsbremse auswählen.

Was unterscheidet kontinuierlich drehende Rotationsbremsen von solchen mit begrenztem Drehwinkel?

Kontinuierlich drehende Rotationsbremsen wie die Baureihen FRT, FDT oder FDN verzögern endlose Drehbewegungen, etwa an rotierenden Bauteilen. Rotationsbremsen mit begrenztem Drehwinkel, etwa FYN-P1, FYN-U1 oder FYT-H1, sind dagegen für Bewegungen mit definiertem Schwenkbereich ausgelegt, wie sie bei Klappen, Hauben oder Fächern vorkommen.

Kann die Bremsrichtung bei Rotationsbremsen eingestellt werden?

Ja. Je nach Modell sind Rotationsbremsen für rechtsdrehende, linksdrehende oder beidseitig wirkende Bewegungen erhältlich. Dadurch lassen sie sich optimal an den jeweiligen Bewegungsablauf und die Einbausituation anpassen.

Gibt es auch Rotationsbremsen ohne Hydrauliköl?

Ja. Neben hydraulischen Rotationsbremsen bietet ACE mit der Baureihe FFD auch eine ölfreie Rotationsbremse an. Diese arbeitet nach dem Reibungsprinzip und kommt ohne Silikonöl aus. Sie eignet sich insbesondere für Anwendungen, bei denen eine ölfreie Dämpfung gefordert ist.

Welche Bremsmomente sind bei Rotationsbremsen erhältlich?

Je nach Baugrösse und Ausführung stehen Rotationsbremsen mit Bremsmomenten von wenigen Ncm bis über 300 Ncm zur Verfügung. Dadurch lassen sich sowohl kleine Klappen und Abdeckungen als auch grössere Bauteile kontrolliert und gleichmässig abbremsen. Das passende Bremsmoment richtet sich nach Gewicht, Drehpunkt und gewünschter Bewegungsgeschwindigkeit.

Wie langlebig sind ACE Rotationsbremsen und benötigen sie Wartung?

ACE Rotationsbremsen sind wartungsfrei und für den dauerhaften industriellen Einsatz ausgelegt. Je nach Modell erreichen sie eine Lebensdauer von rund 50'000 Lastwechseln, wobei auch danach noch mindestens 80 % des ursprünglichen Bremsmoments erhalten bleiben können. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von den jeweiligen Einsatzbedingungen und Belastungen ab.

Können Rotationsbremsen auch als Lager oder Führung eingesetzt werden?

Nein. Rotationsbremsen dienen ausschliesslich zur Dämpfung und Verzögerung von Drehbewegungen. Sie dürfen keine Lager- oder Führungsfunktion übernehmen. Deshalb ist stets eine separate Lagerung oder Führung vorzusehen, damit keine Querkräfte oder Radiallasten auf die Rotationsbremse wirken.

Für welche Branchen und Anwendungen eignen sich Rotationsbremsen?

Rotationsbremsen kommen überall dort zum Einsatz, wo Dreh- oder Schwenkbewegungen kontrolliert, gleichmässig und geräuscharm abgebremst werden sollen. Typische Anwendungen sind Klappen, Hauben, Deckel, Schubladen und Fächer in Maschinen und Anlagen sowie Produkte der Automobil-, Möbel-, Elektronik- und Medizintechnik. Sie erhöhen den Bedienkomfort, reduzieren Verschleiss und schützen Mechanik sowie Bauteile vor harten Anschlägen.